Die schönsten Strände Gran CanariasDie schönsten Strände Gran Canarias
Die schönsten Strände Gran Canarias – wo Einheimische baden 5 / 5 ( 7 votes )

Geheime Strände Gran Canaria: Wo Einheimische wirklich baden

Gran Canaria besitzt entlang seiner 236 Kilometer langen Küste rund 80 versteckte Strände, die selbst viele Touristen nach Jahren auf der Insel noch nicht kennen. Jörg lebt seit 6 Jahren auf der Kanareninsel und kennt die geheimen Badebuchten, an denen sich Einheimische nach Feierabend treffen. Laut der offiziellen Tourismusbehörde Gran Canarias entfallen fast 60 Kilometer der Küstenlinie auf Strände, doch nur etwa 15 Prozent davon sind touristisch erschlossen.

Fakten auf einen Blick
Kategorie Details
Insel Gran Canaria, Kanarische Inseln, Spanien
Küstenlänge 236 Kilometer
Strandkilometer Rund 60 Kilometer
Versteckte Strände Etwa 80 Buchten und Naturstrände
Wassertemperatur 18-23 °C (ganzjährig)
Quelle Turismo Gran Canaria, Januar 2026

Welche geheimen Strände auf Gran Canaria kennen nur Einheimische?

Die Playa del Cabrón in der Gemeinde Agüimes ist der bekannteste Geheimtipp unter den Einheimischen Gran Canarias. Der 300 Meter lange Naturstrand liegt 2 Kilometer nördlich des Küstenorts Arinaga und zieht vor allem Canarios an, die nach Feierabend Ruhe suchen. Laut dem ADAC-Reiseführer leben am vorgelagerten Riff El Cabrón rund 400 verschiedene Fischarten, was den Strand zu einem der besten Schnorchelspots der gesamten Kanarischen Inseln macht.

„Die Playa del Cabrón ist ein Naturschutzgebiet mit einer einzigartigen Unterwasserwelt. Wer hier taucht, entdeckt Barrakudas, Engelhaie und mit etwas Glück sogar Meeresschildkröten.“

María García López, Meeresbiologin, Universität Las Palmas de Gran Canaria

Jörg besucht die Playa del Cabrón regelmäßig unter der Woche, wenn dort höchstens 20 bis 30 Badegäste anzutreffen sind. Am Wochenende kommen hingegen bis zu 150 Einheimische aus der Region. Der Strand besitzt weder Liegen noch Kioske, weshalb Sie Wasser und Verpflegung selbst mitbringen sollten. Die Anfahrt erfolgt über eine unbefestigte Piste ab Arinaga und dauert etwa 10 Minuten mit dem Auto.

Wo baden Einheimische im Norden Gran Canarias?

Die Playa de Guayedra an der Nordwestküste Gran Canarias gehört zu den wildesten und einsamsten Stränden der Insel. Der Strand liegt in der Gemeinde Agaete, etwa 45 Autominuten von Las Palmas de Gran Canaria entfernt. Laut dem Cabildo de Gran Canaria besuchen an Werktagen durchschnittlich nur 10 bis 15 Personen diesen abgelegenen Naturstrand.

Die Anfahrt erfolgt über die Landstraße GC-200 bis zu einem Parkplatz, von dem aus ein 20-minütiger Fußweg durch eine Vulkanlandschaft zum Strand führt. Die Playa de Guayedra ist von Klippen umgeben und bietet bei Sonnenuntergang einen spektakulären Ausblick auf den Atlantik. Jörg empfiehlt festes Schuhwerk für den Abstieg, da der Pfad stellenweise steil und steinig verläuft.

Welche Naturpools auf Gran Canaria sind bei Locals beliebt?

Die Naturpools von Agaete im Nordwesten Gran Canarias sind der Treffpunkt für Einheimische nach Feierabend. Die Felsenbecken liegen direkt an der Promenade des Fischerdorfs Puerto de las Nieves und werden durch die Gezeiten regelmäßig mit frischem Meerwasser versorgt. Laut der Gemeinde Agaete nutzen an warmen Sommertagen bis zu 200 Einheimische die natürlichen Schwimmbecken.

Die Wassertemperatur in den Charcos liegt ganzjährig zwischen 19 und 23 Grad Celsius, also etwa 1 bis 2 Grad wärmer als im offenen Atlantik. Jörg badet hier regelmäßig, weil die Felsenbecken vor den oft starken Wellen der Nordküste geschützt sind. Die beste Badezeit ist 2 Stunden vor und nach Niedrigwasser, wenn die Pools am tiefsten sind.

„Die Naturpools von Agaete gehören zu den schönsten natürlichen Badestellen der Kanarischen Inseln. Die vulkanischen Felsformationen bilden kleine Biotope mit Krebsen, Seeigeln und bunten Fischen.“

Dr. Antonio Fernández, Geologe, Museo Elder de la Ciencia y la Tecnología

Welcher Strand ist der abgelegenste auf Gran Canaria?

Die Playa de Güigüi an der Westküste Gran Canarias gilt als der abgelegenste Strand der gesamten Insel. Der Doppelstrand besteht aus Güigüi Chico und Güigüi Grande und liegt in der Gemeinde La Aldea de San Nicolás. Laut Wanderführern des Cabildo besuchen pro Tag durchschnittlich nur 5 bis 10 Personen diesen Naturstrand, da er ausschließlich zu Fuß oder per Boot erreichbar ist.

Die Wanderung zur Playa de Güigüi startet am Dorf Tasartico und dauert etwa 2 Stunden für den Hinweg. Der Pfad führt durch eine karge Vulkanlandschaft mit Höhenunterschieden von bis zu 400 Metern. Jörg empfiehlt mindestens 3 Liter Wasser pro Person sowie Sonnenschutz, da es auf der gesamten Strecke keinen Schatten gibt. Der Strand selbst besteht aus grobem Kies und dunklem Vulkansand.

Wo surfen Einheimische abseits der Touristenstrände?

Der Strand El Confital am nördlichen Ende von Las Palmas de Gran Canaria ist der Geheimtipp unter den einheimischen Surfern. Die Bucht steht unter Naturschutz und gilt laut der European Surf Federation als einer der besten Surfspots Europas. Die Wellen erreichen hier durchschnittlich 1,5 bis 3 Meter Höhe und brechen auf besondere Weise über dem Riff.

El Confital ist kein klassischer Badestrand, sondern ein Spot für erfahrene Wellenreiter. Die Playa del Puertillo in Arucas, etwa 13 Kilometer westlich von Las Palmas, bietet hingegen eine Mischung aus goldenem und schwarzem Vulkansand. Dieser Strand ist bei Einheimischen beliebt, weil natürliche Felsenpools ruhiges Baden ermöglichen, während gleichzeitig Surfmöglichkeiten bestehen.

Was sollten Besucher an geheimen Stränden beachten?

Besucher geheimer Strände auf Gran Canaria sollten immer ausreichend Wasser, Sonnenschutz und Verpflegung mitbringen. Die meisten versteckten Buchten besitzen weder Kioske noch Rettungsschwimmer. Jörg empfiehlt zudem wasserfeste Schuhe für den Zugang über Felsen sowie ein Erste-Hilfe-Set für kleine Verletzungen.

Laut der Guardia Civil ereignen sich an unbeaufsichtigten Stränden Gran Canarias jährlich etwa 15 bis 20 Badeunfälle, davon die meisten durch Unterschätzung der Strömungen. Die Atlantikströmungen an der Nord- und Westküste sind deutlich stärker als im touristischen Süden. Bei roter Flagge oder Wellengang über 1,5 Metern sollten Sie das Baden generell vermeiden.

Welche geheimen Strände eignen sich für Familien?

Die Playa de Tufia an der Ostküste Gran Canarias ist ein 40 Meter langer Strand mit schwarzem Vulkansand, der sich besonders für Familien eignet. Das kleine Fischerdorf liegt nur 20 Autominuten von Las Palmas entfernt und bietet durch seine geschützte Bucht ruhiges Wasser zum Baden. Laut lokalen Tauchschulen leben in den Unterwasserhöhlen vor Tufia Kraken, Muränen und bunte Papageienfische.

Ein weiterer familienfreundlicher Geheimtipp ist die Playa de Bocabarranco an der Nordküste in der Gemeinde Gáldar. Der helle Sandstrand besitzt ein angrenzendes Meerwasserschwimmbecken, das geschützt vor den Wellen liegt. Dieses Becken ist besonders für Kinder geeignet, während Erwachsene in der Brandung baden können. Am Wochenende treffen sich hier bis zu 100 einheimische Familien.

Wann ist die beste Zeit für geheime Strände auf Gran Canaria?

Die beste Besuchszeit für geheime Strände auf Gran Canaria liegt zwischen April und Oktober, wenn die Wassertemperatur 21 bis 23 Grad Celsius erreicht. Laut dem spanischen Wetterdienst AEMET scheint die Sonne in diesen Monaten durchschnittlich 8 bis 10 Stunden pro Tag. Die Lufttemperatur liegt dann zwischen 24 und 27 Grad Celsius.

Jörg empfiehlt werktags zwischen 10 und 14 Uhr anzureisen, wenn die meisten Einheimischen arbeiten. Ab 17 Uhr füllen sich die Locals-Strände deutlich, besonders im Sommer. Selbst im Winter von Dezember bis Februar bleibt Gran Canaria mit Temperaturen um 21 Grad Celsius und einer Wassertemperatur von 19 Grad ein attraktives Badeziel.

Häufige Fragen (FAQ)

Welcher ist der geheimste Strand auf Gran Canaria?

Die Playa de Güigüi ist der abgelegenste Strand Gran Canarias. Sie erreichen ihn nur zu Fuß nach einer 2-stündigen Wanderung oder per Boot. Pro Tag besuchen durchschnittlich nur 5 bis 10 Personen diesen Naturstrand an der Westküste.

Wo baden Einheimische auf Gran Canaria am liebsten?

Einheimische bevorzugen die Playa del Cabrón bei Arinaga, die Naturpools von Agaete und die Playa de Bocabarranco bei Gáldar. Diese Strände sind weniger touristisch und bieten unberührte Natur. Am Wochenende treffen sich dort bis zu 150 Locals.

Wie viele versteckte Strände gibt es auf Gran Canaria?

Gran Canaria besitzt rund 80 versteckte Strände, Buchten und Naturpools entlang seiner 236 Kilometer langen Küste. Nur etwa 15 Prozent der Strandkilometer sind touristisch erschlossen. Der Rest bleibt weitgehend unentdeckt.

Welche Wassertemperatur haben die Strände auf Gran Canaria?

Die Wassertemperatur auf Gran Canaria liegt ganzjährig zwischen 18 und 23 Grad Celsius. Im Herbst von September bis November erreicht sie mit 22 bis 23 Grad die höchsten Werte. Selbst im Winter sinkt sie selten unter 19 Grad.

Sind geheime Strände auf Gran Canaria sicher zum Baden?

Geheime Strände haben meist keine Rettungsschwimmer. Laut Guardia Civil ereignen sich jährlich 15 bis 20 Badeunfälle an unbeaufsichtigten Stränden. Baden Sie nur bei ruhiger See und beachten Sie die Strömungen, besonders an der Nord- und Westküste.

Welcher geheime Strand eignet sich für Familien mit Kindern?

Die Playa de Tufia und die Playa de Bocabarranco eignen sich am besten für Familien. Beide Strände bieten geschützte Badebereiche mit ruhigem Wasser. Bocabarranco besitzt zudem ein Meerwasserschwimmbecken, das ideal für Kinder ist.

Wie erreiche ich die geheimen Strände Gran Canarias?

Die meisten versteckten Strände erreichen Sie nur mit einem Mietwagen über unbefestigte Pisten. Für abgelegene Strände wie Güigüi benötigen Sie festes Schuhwerk und müssen 1 bis 2 Stunden wandern. Ein Navigationssystem mit Offline-Karten ist empfehlenswert.

Wann ist die beste Uhrzeit für geheime Strände?

Die ruhigste Zeit ist werktags zwischen 10 und 14 Uhr. Ab 17 Uhr kommen Einheimische nach der Arbeit. Am Wochenende sind die Locals-Strände ab mittags deutlich voller. Für Naturpools gilt: 2 Stunden vor und nach Niedrigwasser bieten die besten Bedingungen.

Was sollte ich an einen geheimen Strand mitnehmen?

Nehmen Sie mindestens 2 Liter Wasser pro Person, Sonnenschutz mit LSF 50, Verpflegung und wasserfeste Schuhe mit. Die meisten versteckten Strände haben keine Infrastruktur. Ein Erste-Hilfe-Set und eine wasserdichte Handyhülle sind ebenfalls sinnvoll.

Gibt es FKK-Strände unter den Geheimtipps?

Die Playa Montaña Arena bei Arguineguín im Süden Gran Canarias ist ein 240 Meter langer Naturiststrand. Er liegt so abgelegen, dass er von der Straße aus nicht sichtbar ist. Der feine weiße Sand und die Privatsphäre machen ihn zum Geheimtipp für FKK-Urlauber.

Aktualisiert am: um 10:00 Uhr